Was kostet eine individuelle Prozessautomatisierung?
Einzelmodule beginnen bei ca. 5.000 € (E-Mail- und Anfrageautomatisierung, eine klar definierte Schnittstelle), Auftragsworkflows bei ca. 7.500 €, Angebotsautomatisierung mit eigener Kalkulationslogik bei ca. 10.000 €, CAD-/3D-, Nesting- und Fertigungsmodule bei ca. 12.500 €, Konstruktions- und Formenbau-Generatoren sowie lokale KI-Systeme bei ca. 25.000 €. Komplette End-to-End-Automatisierungen liegen typischerweise ab ca. 40.000 €, komplexe Produktions- und Engineering-Systeme nach Analyse meist zwischen 50.000 und 150.000 €. Das sind Einstiegs- und Orientierungswerte, keine Festpreisgarantie. Kleinere Standardabläufe gibt es weiterhin ab 990 €.
Müssen wir gleich den kompletten Prozess automatisieren?
Nein. Jedes Modul läuft für sich: nur E-Mail-Automatisierung, nur Auftragsmanagement, nur Angebote, nur das CAD-Modul, nur Nesting, nur eine Schnittstelle, nur der Formenbau-Generator. Die meisten Betriebe starten mit dem Schritt, der täglich am meisten Zeit frisst, und bauen später aus.
Müssen wir unsere bestehende Software ersetzen?
In der Regel nicht. Outlook, ERP, CRM, Warenwirtschaft, CAD-Systeme, Datenbanken und Branchenlösungen binden wir an, sofern es eine Schnittstelle, eine Datenbank, einen Dateiaustausch oder eine Mailübergabe gibt. Ersetzt wird nur das, was sich nachweislich nicht anbinden lässt — und das sagen wir vor dem Angebot.
Kann die Automatisierung lokal bei uns im Haus laufen?
Ja. Die Systeme können vollständig auf Hardware in eurem Betrieb laufen, hinter eurer Firewall. Sinnvoll überall dort, wo CAD-Daten, technische Zeichnungen, Kalkulationen und Kundendaten das Haus nicht verlassen sollen. Alternativ betreiben wir sie auf eigener Infrastruktur in Deutschland.
Wie schnell sehen wir ein erstes Ergebnis?
Durch bestehende Lösungsbausteine und erprobte Integrationsmuster entstehen erste funktionierende Prototypen oft sehr schnell. Wir prüfen die Machbarkeit früh an echten Daten, statt monatelang zu planen. Einen verbindlichen Zeitplan gibt es nach dem technischen Briefing — vorher wäre er geraten.
Was, wenn unsere Daten unsauber oder unvollständig sind?
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Genau deshalb steht die Vollständigkeitsprüfung am Anfang der Kette: Was eindeutig ist, läuft durch; was fehlt, löst eine Rückfrage aus; was unklar bleibt, landet mit Begründung bei einem Menschen. Automatisierung heißt nicht, dass niemand mehr hinschaut.
Für welche Betriebe lohnt sich das?
Für produzierende Unternehmen, Handwerks- und Fertigungsbetriebe, technische Betriebe, Formenbauer, Maschinen- und Metallbauer, Betonfertigteilhersteller — und generell für Betriebe mit vielen wiederkehrenden Angebots-, Auftrags- oder Produktionsvorgängen. Faustregel: Wenn dieselbe Handarbeit mehrmals täglich anfällt, rechnet es sich meistens.
Was ist der Unterschied zur Standard-Automatisierung?
Die Standard-Automatisierung ab 990 € deckt eingerichtete Standardabläufe ab: Termine, Erinnerungen, Standard-Antworten, einfache Dokumenten-Workflows. Prozess- und Fertigungsautomatisierung ist individuell entwickelte Software für Abläufe, die es so nur bei euch gibt — mit eigener Kalkulationslogik, eigenen Fertigungsregeln und Anbindung an eure Systeme. Deshalb die Leiter: kleine Standardaufgabe ab 990 €, individuelle Module im fünfstelligen Bereich, komplette Produktions- und Engineering-Systeme nach Analyse.